SANDSTRÄNDE

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Auf Elba gibt es ungefähr 150 Strände in allen Größen, Formen und Farben - von weißem Kies bis hin zu schwarzem Sand - und einige davon sieht man in der Bildershow über dem Artikel. Es lohnt sich deshalb, nicht immer am selben Fleck zu bleiben, sondern die Insel zu erkunden. Wie man sich dabei am besten auf der Insel bewegt, dazu findet man Informationen in den "Geheimtipps".

Grundsätzlich ist zu beachten, dass Sandstrände, welche mit dem Auto gut erreichbar sind, zur Ferienzeit im Juli und August, aber auch an Pfingsten, sehr voll sein können. Außerhalb der Saison stellen sich diese Strände jedoch ganz anders dar und zeigen sich dann in ihrer ganzen Schönheit. 

MARINA DI CAMPO, LACONA

Die größten Sandstrände, mit einer Länge von ungefähr 2 km, sind die von "Marina di Campo" und "Lacona". Der Strand von Campo zeichnet sich hierbei durch das schöne Panorama, mit dem Örtchen am rechten Ende der Bucht, und (bei guter Sicht) dem Blick auf die Insel "Montecristo" aus. Zum Ort hin ist das Wasser sehr flach. Im mittleren Bereich der Bucht muss man beim Baden aufpassen, da es manchmal überraschend tief werden kann. Die Beschaffenheit des Sandes reicht von etwas gröber bis mittelfein. Ferner gibt es ab der Mitte des Strandes Richtung Ort eine Uferpromenade, auf der man sowohl tagsüber als auch am Abend flanieren kann. 

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Lacona ist sehr familientauglich, da das Wasser auf der linken Seite der Bucht (Richtung offenes Meer blickend) sehr flach ist und somit auch schon für ganz kleine Kinder geeignet ist. Hier ist der Sand sehr fein und eignet sich prima zum Sandburgen bauen. In der Mitte des Strandes befinden sich im Hinterland flache Dünen und Pinienwäldchen. In Lacona gibt es keinen Ort, wo man bummeln kann. Häuser und Ferienanlagen erstrecken sich im Hinterland der Bucht ohne die Landschaft dabei zu beeinträchtigen. Besonders bekannt ist Lacona für seine Campingplätze, wobei besonders die beiden Plätze auf der rechten und linken Landzunge über schöne Plätze direkt über dem Meer verfügen. Sowohl Lacona als auch Marina di Campo bieten ein umfassendes Angebot an Restaurants, Bars und Wassersportmöglichkeiten.

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PROCCHIO, BIODOLA, SCAGLIERI, CAVOLI, FETOVAIA, LIDO DI CAPOLIVERI

Ähnlich strukturiert, nur etwas kleiner, sind die Strände von "Procchio", "Biodola", "Cavoli", "Fetovaia" und "Lido di Capoliveri", wobei die Strände während der Hauptsaison, ebenso wie Marina di Campo und Lacona, aufgrund Parkplatzmangels oder hoher Parkgebühren und trotz ihrer Schönheit, für Familien mit kleinen Kindern nicht ganz so geeignet sind. Oft muss man hier längere Fußwege entlang der Straße oder über schwierige Pfade in Kauf nehmen. Wer dennoch zu diesen Stränden möchte, für den bietet sich z. B. das öffentliche Verkehrsnetz mit Linienbussen an. Anders sieht es natürlich aus, wenn man vor Ort eine Unterkunft hat und die Strände ohne Parkplatzprobleme genießen kann.

Der Strand von Procchio ist ungefähr einen Kilometer lang und bietet für Familien alles, was man beim Strandurlaub erwartet. Hinter dem Strand von Procchio liegt das kleine Örtchen Procchio mit Bars, Restaurants und Läden. Der Sand ist fein und gut zum Spielen geeignet. Das Wasser ist an manchen Stellen, z.B. am rechten Ende der Bucht ("Campo all'Aia") flach und bietet so besten Badespaß.

Procchio

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Biodola, sowie der direkt anschließende kleine Strand von Scaglieri ist eine wahre Traumbucht, deshalb aber auch im Sommer sehr voll. Ein langsam ins Wasser abfallender Sandboden bietet optimales Badevergnügen. Biodola selbst ist jedoch kein echter Ort, sondern eher eine Ansammlung verschiedener Ferienanlagen, eines Campingplatzes sowie eines fünf Sterne Hotels (Hermitage), während Scaglieri die Anmutung eines kleinen Örtchens mit Kiosk, Laden, Parkplatz, Bars und Restaurant hat. Der Sand an beiden Stränden ist hell und fein bis mittelfein.

Biodola

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Cavoli ist die wohl wärmste Ecke der Insel, weshalb man hier selbst in den Wintermonaten Strandbesucher antriff. Bei günstiger Wind- und Wetterlage kann man hier auch zwischen Dezember und März um die 25 Grad Lufttemperatur bekommen. Auch dieser Ort besteht wie Biodola eher aus Ferienwohnungen. Das Wasser besticht durch seine Farbe und der Sand ist mittelfein.

Cavoli

Die Bucht von Fetovaia sieht man von der Straße aus in ihrer ganzen Schönheit. Feiner heller Sand, eine grün bewachsene Landzunge und ein Pinienwälchen bieten ein tolles Panorama. Die Bucht eignet sich auf der rechten Seite, in Strandnähe, sehr gut für Schnorchelanfänger, entlang der Landzunge, bis zum vordersten Ende, aber auch für ambitionierte Schnorchler und Taucher. Der Ort selbst besteht aus Hotels und Ferienwohnungen.

Fetovaia

Lido di Capoliveri ist der einzige größere Sandstrand in der Nähe von "Capoliveri" und "Porto Azzurro", weshalb er sehr stark frequentiert ist. Ähnlich wie Procchio bietet er ansonsten alles, was man sich im Familienurlaub wünscht. Der Sand ist fein bis mittelfein und etwas dunkler als zum Beispiel in Fetovaia oder Biodola. 

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Klein, aber nicht minder schön, sind die Sandstrände von

FORNO, SECCHETO, SPARTAIA

Seccheto ist ein nettes gewachsenes Örtchen im Westen der Insel, mit einem bergigem Hinterland und einem netten Badestrand.

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Forno liegt im Golf von Biodola und ist über eine schmale Straße und über den Abzweig nach Scaglieri zu erreichen. Spartaia liegt zwischen der großen Bucht von Procchio und dem Inselchen  "La Paolina" sowie dem dazugehörigen Strand. 

Forno

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ZUCCALE, BARABARCA

Fährt man die Straße nach Capoliveri hoch, dann kommt schon bald der Abzweig nach "Zuccale" und "Barabarca". Dieser führt auf einen größeren, naturbelassenen und gebührenpflichtigen Parkplatz unter Pinien sowie zu einem zweiten kleineren Parkplatz. Von dort aus erreicht man über einige Stufen die beiden Strände (Zuccale nach rechts und Barabarca nach links). Der Strand von Zuccale ist mittelfein bis grob. In der Mitte liegen ein paar Felsbrocken, zwischen die man jedoch auch sein Handtuch legen kann. Am rechten Ende der Bucht gibt es ein kleines natürliches Meerbecken, in dem Kinder spielen können. Die Bucht eignet sich auch sehr gut zum Schnorcheln, besonders auf der rechten Seite Richtung "Lido di Capoliveri". Der Strand von Barabarca besteht aus mittelfeinem Sand und feinem Kies. Der Blick beim Weg hinab über die Treppen auf die Bucht ist bei ruhiger See faszinierend. Auch hier hat man tolle Möglichkeiten zum Schnorcheln und Schwimmen, zum Beispiel nach links Richtung Morcone oder rechts zu der vorgelagerten kleinen Insel.

Zuccale

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Barabarca

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NAREGNO

Der Strand von "Naregno" ist schmal und nur bei ganz flachem Wasser geeignet. Ist das Wetter gut, so kann man von hier aus das tolle Panaroma auf "Porto Azzurro" und die dahinterliegenden Berge genießen. Wer gerne ein Eis oder eine Pizza isst, der wird sich hier freuen, denn die Preise sind im Inselvergleich sehr niedrig. Besonders schön ist hier aber ein kleiner Spaziergang. Vom hintersten Ende des Strandes führt ein kleiner Weg am Ufer entlang, über den man an einen kleinen, in einer Art Schlucht am Capo Focardo liegenden Kiesstrand kommt. Darüber sieht man noch schroff die Mauern der dortigen Festung. Hinter dem "Punto Perla" (beim Capo Focardo), einer Landzunge, auf der sehr exklusive Privathäuser stehen, liegen die kleinen Badebuchten von "Straccoligno", "Ferrato", "Malpasso" und "Calanuova". Wer einen Parkplatz findet, der wird sich hier wohlfühlen. Allerdings sind diese Strände auch beliebte Ziele der Urlauber von "Capoliveri".

 

Naregno

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