RADFAHREN UND MOUNTAIN BIKEN AUF ELBA

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Für Mountain Biker oder Radfahrer im allgemeinen ist Elba ein sehr beliebtes Reiseziel, da es sowohl im Freizeit- als auch im Leistungssportbereich sehr gute Möglichkeiten bietet. Je nach Leistungsstand kann man hier Strecken fahren, die eher flachere Profile mit weniger Höhenmetern aufweisen, als auch Strecken mit anspruchsvollerem Profil. Nicht jede Jahreszeit ist jedoch geeignet, um den Radsport wirklich genießen zu können. Im Sommer ist es sehr heiß und speziell für Freizeitsportler können die Anstiege dann zur Qual werden. Darüber hinaus sind die Straßen dann auch von Autos und Bussen so stark befahren, dass es gefährlich werden kann. Mountain Biker sind hiervon natürlich nicht so sehr betroffen, da es schöne Touren und Trails gibt, die sich abseits des Straßenverkehrs befinden. Generell sind sicher die Monate April, Mai, September und Oktober schöne Monate.

Radsport hat auf Elba eine große und langjährige Tradition und es gibt einige sehr starke Fahrer. Wer sich mehr darüber informieren oder Kontakt knüpfen möchte, kann dies über diese Seite machen (leider nur in Italienisch): www.elbabike.it

Hier einige Tipps für Mountain Biker

Trail am Monte Capanne, dem höchsten Berg Elbas

Der Berggipfel selbst ist nur zu Fuß oder mit einer Seilbahn erreichbar, dennoch findet man hier sehr schöne Strecken mit tollen Ausblicken, welche konditionell einiges vom Fahrer fordern.Auf halber Höhe gibt es auf der Nordseite zahlreiche schön zu fahrende Singletrails und Schotterwege, die sich zu einer tollen Rundstrecke kombinieren lassen. Insbesondere der erste Anstieg über einen steilen Schotterweg verlangt Kondition vom Biker. Es gibt auch noch die Alternative, von „La Pila“, „Sant'Ilario“ oder „San Piero“ her die asphaltierte Straße auf den „Monte Perone“ zu fahren und sich von dort aus weiter zu orientieren. Diese Straße ist von Autos relativ wenig befahren. Die Trails machen Laune und wiegen die Anstrengungen des Anstiegs sicher auf.

Länge: circa 35 km

Höhenunterschied: 1200 Hm

Dauer: je nach Kondition: 3–4 Stunden

Kondition: eher schwer

Fahrtechnischer Anspruch: mittel

 

Trail bei „San Martino"

Etwas außerhalb von „Portoferraio“, im Herzen Elbas, führt diese Tour rund um die Villa Napoleone, den Hauptwohnsitz Napoleons im Jahr seiner Anwesenheit auf der Insel. Dies Strecke bietet alles, was das Biker Herz höher schlagen lässt: knackige Anstiege, flachere Passagen aber auch anspruchsvolle Trails. Landschaftlich ist es hier, wie fast überall auf Elba sehr schön und abwechslungsreich. Für Downhill-Fans bieten speziell die Abfahrten nach „Lacona“ und „Procchio“ einen echten Kick.

Länge: 38 km

Höhenunterschied: 1200 Hm

Dauer je nach Kondition: 3–4 Stunden

Kondition: schwer

Fahrtechnischer Anspruch: schwer

Trails in Nordelba

Wer die wirklich anspruchsvolle Strecke „Gran Transversale Elba“ bewältigen möchte, muss eine gute Kondition haben, denn die Höhenkämme im Norden der Insel verlangen Stehvermögen. Wer dies Strecke bewältigt, sowie auch einige Schiebepassagen, für den bietet diese Runde wirklich einsame Trails mit wunderschönen Panoramablicken, welche bei guter Sicht sogar bis Korsika reichen. Zahlreiche schöne Badebuchten laden zu einer Pause und Erfrischung ein.

Länge: 55 km

Höhenunterschied: 1600 Hm

Dauer je nach Kondition: 6–7 Stunden

Kondition: sehr schwer

Fahrtechnischer Anspruch: schwer

Tour auf den „Monte Calamita“

Für die ersten Tage und zum Einrollen ist diese Strecke perfekt. Teile der Tour führen über die ehemalige Weltcup-Strecke. Der Anfang der Strecke ist eher flach, der Küste entlang. Ein kurzer Aufstieg auf den Gipfel bietet einem einen tollen Ausblick über den ganzen Inselteil hinter „Capoliveri“ und darüber hinaus. Von diesem Punkt aus geht es zunächst auf schnelleren Wegen, dann aber auch über einen anspruchsvollen Trail mit vielen Kurven hinab ans Meer. Das letzte Stück hinauf nach „Capoliveri“ verlangen etwas Kondition.

Länge: 24 km

Höhenunterschied: 650 Hm

Dauer je nach Kondition: 2–3 Stunden

Kondition: eher leicht

Fahrtechnischer Anspruch: mittel

Hier einige Tipps für Straßenfahrer

Der Westen Elbas

Die Küstenstraße im westlichen Teil der Insel gehört sicher zu den schönsten der Insel, jedoch kann sie teilweise, aufgrund von baulichen Maßnahmen oder auch Steinschlägen, etwas holprig sein. Von „Marina di Campo“ aus führt die Straße über „Cavoli“, „Seccheto“ und „Fetovaia“ Richtung „Pomonte“ mit zahlreichen leichteren Auf- und Abfahrten. Von Pomonte aus geht es dann weiter über „Chiessi“ und dann am westlichsten Ende der Insel vorbei Richtung „Patresi“, „Zanca“ und „Sant' Andrea“, von dort aus dann ins cicra 350 m hoch gelegene „Marcina Alta“. Hier gibt es zwei Möglichkeiten zur Weiterfahrt: Entweder man fährt Richtung „Marcina Marina“ hinunter ans Meer oder Richtung „Poggio“ und dann über den „Monte Perone“ (ungefähr auf 680 m Höhe) zurück nach Marina di Campo. Zweitere Lösung erfordert jedoch eine gute Kondition, während die Strecke am Ufer entlang Richtung „Procchio“ und von dort aus Richtung Marina di Campo keine so großen Steigungen mehr hat, dafür aber viele Kurven.

Der Osten Elbas

Auch hier gibt es gut befahrbare Straßen und schöne Orte, die auf der Strecke liegen. Eine Möglichkeit ist es, von „Porto Azzurro“ aus Richtung „Rio Marina“ zu fahren und von dort aus dann nach Cavo, dem östlichsten Ende der Insel. Es gibt jedoch auch die Variante über „Rio nel'Elba“, welche aufgrund der Höhenmeter natürlich deutlich anspruchsvoller ist.

Der Norden Elbas

Von „Portoferraio“ aus gibt mehrerer Möglichkeiten für Radtouren. Fährt man Richtung „Procchio“, so führt der Weg dann weiter Richtung „Marciana Marina“ und den oben beschriebenen Westteil der Insel. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit Richtung „Porto Azzurro“ zu fahren und sich dann, wie ebenfalls beschrieben, im östlichen Teil der Insel zu orientieren. Von Portoferraio führt jedoch auch noch eine Straße Richtung dem „Capo d'Enfola“. Auf der Fahrt sieht man nicht besonders viel, jdie weißen Strände, die unten am Meer liegen Weg und Enfola selbst sind aber immer einen Ausflug wert. Jedoch hört hier die Straße dann bei Enfola auf und man muss dieselbe Strecke wieder zurückfahren. Dasselbe gilt, wenn man zunächst Richtung „Porto Azzurro“ fährt, dann aber weiter Richtung „Magazzini“, „Bagnaia“ und „Nisporto“, denn hinter Bagnaia hören die befestigten Straßen irgendwann auf und es gibt nur noch Schotterwege. Für sehr sportliche Fahrer gibt es dann die Variante über die asphaltierte Straße hoch zum Volterraio und dann Richtung „Rio nel'Elba“.

 
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