DAS WETTER AUF ELBA

 

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Die Beständigkeit des Wetters ist das Thema, über welches sich Reisende sicher mit am meisten Gedanken machen. Jeder hofft auf schöne Tage, wenig Regen und warmes Wasser. Wer Elba besucht, kann natürlich ganz unterschiedliches Wetter antreffen, je nachdem, in welcher Jahreszeit man unterwegs ist. Wichtig ist aber, dass besonders im Sommer das Wetter recht beständig und warm ist (manchmal auch sehr heiß) und es nur wenige Regentage gibt. Oftmals sehnt man auf der Insel den Regen gegen Ende des Sommers regelrecht herbei, da die Flora der Insel stark unter der Trockenheit leidet.

Ein wichtiger Hinweis in Bezug auf die Freizeitaktivitäten und im Zusammenhang mit dem Wetter: Entgegen dem Wetter auf dem Kontinent, das wesentlich träger in den Veränderungen ist, können sich die Voraussetzungen auf der Insel binnen kürzester Zeit ändern.

Wenn man morgens bei wolkenverhangenem Himmel und Regen aufsteht, heißt das nicht, dass nicht wenige später die Sonne scheint und Strand-Wetter herrscht. Umgekehrt kann ein sonniger Wandertag schnell von einem Gewitter, Regen oder Sturm beeinträchtigt werden. Deshalb sollte man auch immer auf diese Wetterveränderungen gefasst sein und sich von der Kleidung her danach richten.

Wenig hilfreich sind oft die Wettervorhersagen, besonders jene, die sich auf das nahegelegene Festland beziehen. Das Festland-Wetter unterliegt ganz anderen Einflüssen als das Insel-Wetter. Regnet es am Festland, kann auf Elba dennoch herrlicher Sonnenschein sein.

Auf Elba herrscht ansonsten typisches Mittelmeerklima mit milden Temperaturen, auch in den Wintermonaten, und wenigen Niederschlägen in den Sommermonaten. Der Wind ist es jedoch, der die wettertechnischen Veränderungen am meisten beeinflusst.

Zu erwähnen ist hier in erster Linie der Scirocco, ein süd-östlicher Wind der von der Sahara ausgehend warm und feucht vom Meer her kommt und speziell im Frühjahr und Herbst auch Sturmstärke erreichen kann. Man erkennt ihn unter anderem an den tiefen, schnell über das Land jagenden Wolken.

Besonders im Sommer und am Nachmittag wird der Scirocco oftmals vom Maestrale aus nord-westlicher Richtung abgelöst. Dann ist der Himmel in der Regel wolkenlos und das Klima angenehmer .  

Seltener, dafür aber umso stärker und mit hohen Wellen einhergehend sind der Libeccio aus Süd-Westen und der Ponente aus Westen.

Nur ganz selten und nahezu ausschließlich im Winter bläst der eisigen Tramontana aus Norden und der Grecale aus Nord-Ost über die Insel.  

Die Sommertage im Juli und August haben noch eine Besonderheit, denn an manchen Tagen weht ein schwacher Wind von allen Seiten auflandig auf die Küste, was eigentlich unmöglich erscheint, da kaum Entfernungen dazwischen liegen. Die Ursache hierfür sind lokale Winde, die nichts mit den großen Windrichtungen zu tun haben.

Wer auf der Insel ein vom Wind nicht beeinträchtigtest Plätzchen sucht, wird dieses aufgrund der besonderen Beschaffenheit der Küste immer finden.

 An wenigen Tagen im Jahr kann ein Sturm sogar den Fährbetrieb beeinträchtigen.