DIE GESCHICHTE PORTOFERRAIOS

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DIE GESCHICHTE PORTOFERRAIOS

Auf Elba gibt es acht Bezirke (Kommunen), wovon Portoferraio einer ist und gleichzeitig auch die Hauptstadt der Insel. Um die 12.000 Menschen leben in der Hafenstadt, welche man vom Festlandhafen "Piombino" aus in einer Stunde (schnelle Fähren in einer halben Stunde) erreicht. Der Name "Portoferraio" heißt soviel wie "Eisenhafen", was auf den Erzabbau früherer Jahre zurückzuführen ist.

An dem Platz, wo heute das kleine Hafenstädtchen liegt, gab es schon seit Jahrtausenden menschliche Siedlungen:  Etrusker, Ligurer oder auch Griechen waren dort ansässig, bevor die Insel dann Teil des Römischen Reiches wurde.

Das "moderne" Portoferraio wurde von "Cosimo I. de’ Medici" gegründet. Er nannte es damals "Cosmopoli". Die Befestigungsanlagen, welche auch heute noch die Stadt überragen, wurden ab 1548 gebaut. Sie bestehen aus den Burgen "Falcone", "Stella" und "Linguella", welche jedoch mit einer Mauer verbunden sind.

"Napoléon Bonaparte" ist die wohl berühmteste Persönlichkeit, die auf Elba eine Zeit lang ansässig war und auch deutliche Spuren hinterlassen hat. Am 4. Mai 1814 landete er auf Elba, weil er dorthin ins Exil verbannt worden war. Er war es, der Portoferraio zur Hauptstadt Elbas machte und Napoléon baute dort auch seine Winterresidenz. Umtriebig wie er war, begann er bald mit umfangreichen Reformarbeiten, verließ die Insel jedoch bereits am 26. Februar 1815 wieder.

Napoleons Winterresidenz, ein einstöckiges Gebäude mit einem kleinen Garten, kann auch heute noch besichtigt werden. Sie liegt auf einer leicht erreichbaren Anhöhe, wo sich auch die Festung von Portoferraio befindet.

 
Napoléon richtete seine Zimmer mit französischen Möbeln ein und auch seine Lieblingsliteratur nahm er mit auf die Insel. Einiges davon kann man heute noch bewundern, doch vieles wurde auch in andere Museen verlagert und durch Kopien ersetzt.

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